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FOTOGRAFR: Fotografie-Blog-Bühne

Michael Omori Kirchner gibt mit seiner Aktion „Fotografie-Blog-Bühne“ jedem fotografischen Blogger die Möglicheit, sich, seinen Blog und sein Hobby vorzustellen. Dazu stellt man sich selbst auf seinem eigenen Blog vor und verlinkt seinen Post mit darin. Ja, auch ich möchte auf die Bühne treten! :-) Für die Vorstellung gibt es ein paaar Fragen, die beantwortet werden sollen, also wundert euch nicht, wenn ich von Thema zu Thema hüpfe. Mit Übergängen hab ich es leider nicht so.
So richtig bloggen tu ich erst seit ca. einem Jahr. Vorher wusste ich nie so wirklich, wie ich das ganze gestalten soll, aber mittlerweile macht mir das echt Spaß. Ich blogge, weil man manchmal einfach bestimmte Dinge zur Fotografie zu erzählen hat, die man auf Foto-Upload-Portalen schlecht deutlich machen kann. Zum Beispiel, wenn man mal ausführlich beschreiben möche, was Fotografie für einen bedeutet oder wenn man eine tolle Geschichte erlebt hat, wenn man jemanden vor der Linse hatte. Ich selbst poste meist einfach nur Fotos, ohne Text, weil ich finde, Fotos sprechen für sich. Doch manchmal möchte ich doch auch was erzählen und auch Erfahrungen und Sorgen zum Thema Fotografie mit anderen teilen.
Ich fotografiere noch nicht so lange, als dass ich genau sagen könnte, was mein Schwerpunkt ist. Ich probiere noch sehr viel aus und muss noch viele Erfahrungen machen, um herauszufinden, was in der Fotografie „voll mein Ding“ ist. Was ich aber sagen kann, ist, dass ich Aufnahmen von Menschen und Tieren eher bevorzuge als Stillleben und Landschaftsaufnahmen. Ich halte gern Dinge fest, die leben und Ausdruck zeigen. Ich denke, ihr versteht, was ich meine. Woran ich in letzter Zeit auch denke, ist, dass ich mich später vielleicht auf Kinderfotografie spezialisieren könnte. Ich arbeite zur Zet viel mit Kindern und werde auch meine Ausbildung in die Richtung machen und ich habe das Gefühl, ich entwickle ein gutes Händchen für kleine Menschen :-) Mal sehen was da so draus wird.
Aber was bedeutet Fotografie eigentlich für mich? Ich selbst finde es unheimlich schwer, mich auszudrücken. Wenn ich eine Meinung habe, habe ich schwierig, diese verständlich und systematisch darzulegen. Persönlich, wie schriftlich. Andere Menschen sind hervorragend im Diskutieren und hauen ein Argument nach dem anderen raus und das passt alles zusammen. Ich weiß immer genau, was ich denke und eigentlich auch sagen will, aber wenn ich spreche, kommt das alles durcheinander gewürfelt aus meinem Mund.
Und mit Fotos kann ich das viel besser. In ein Foto kann ich alles stecken, was ich sagen will, was mir durch den Kopf geht. Fotografie ist meine Art, meine Meinung zu präsentieren, meinen Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass ich darin besonders gut drin bin, aber es fühlt sich besser an, seine Sichtweise auf diese Art darzustellen. Was das deutlich machen von Aussagen innerhalb eines Fotos betrifft, muss ich natürlich noch viel lernen. Aber ich lerne gern, weil die Fotografie eben so viel für mich ist.
Von wem genau ich lerne, ist schwer zu sagen. Ich muss gestehen, so wirklich fotografische Vorbilder habe ich (noch) nicht. Ich finde aber Rankin super. Keine Ahnung, ob es ein Klischee ist, ihn als Vorbild zu haben oder so, aber ich finde seine Porträts und seine Ideen einfach wahnsinn. Ich habe sein Projekt „Alive“ etwas mitverfolgt und das was er da macht, ist für mich Fotografie. Er lichtet die Menschen nicht nur ab, er lernt sie kennen. Er kennt ihre Geschichten. Dieses Projekt ist so emotional, das hat er selbst auch immer wieder gesagt / geschrieben. Und immer wenn ich lese, dass eins seiner Modelle für das Projekt verstorben ist, muss ich kurz inne halten. Rankin ist auch die Person, die ich sofort vor die Kamera bitten würde, wenn ich die Möglichkeit hätte. Ich finde ihn einfach sehr beeindruckend und es wäre eine riesen Ehre, ihn zu fotografieren. Gleichzeitig hätte ich zwar Angst, dass er die Fotos mega schlecht findet, weil er ja ein sehr harter Kritiker ist, aber sowas kann ich auch mal ganz gut vertragen.
Wenn ich das Budget für eine vier-wöchige Fotoreise bekommen würde, würde ich erstmal herausfinden wollen, wo es schöne Naturvorkomnisse gibt. Wasserfälle, Geysire und so weiter. Und diese Orte würde ich dann bereisen. Ich würde auf jeden Fall eine Person mitnehmen, da ich diese dann auch gerne an diesen wunderschönen Orten ablichten würde. Eine Reise für zwei Personen ist natürlich teurer, aber das würde ich in Kauf nehmen und dafür auch weniger Orte / Länder besuchen. Aber dafür würde ich das dann auch mächtig ausnutzen. Joa und ansonsten würde ich einfach alles auf mich zukommen lassen. Einfach drauf los :P
Müsste ich einen Einsteiger für die Fotografie begeistern, würde ich ihm sagen, dass aller Anfang schwer ist und die ersten Fotos erstmal schlecht sein müssen, um richtig gute zu werden. Außerdem sollte man mit seiner Ausrüstung absolut Vertraut sein, alles kennen und wissen, wie man es zu behandeln hat. Und auch das Experimentieren gehört dazu. Erstmal einfach alles ausprobieren, bevor man sagt, das wird eh nichts. Von nichts kommt nichts, übung macht den Meister und Aufgeben geht gar nicht!
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13 Kommentare zu „FOTOGRAFR: Fotografie-Blog-Bühne

  1. Hallo und viele Grüße aus Hannover. Dein Blog gefällt mir sehr gut. Bin gespannt, ob ich es auch so lange „durchhalte“. Es gibt sehr wenige Blogs, die bereits seit drei Jahren erfolgreich sind. VG Jens

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  2. Dein Artikel ist wirklich gut und regt einen an zum weiter machen auch wenn es mal nicht so gut läuft mit der Fotografie. Deine Bilder sind toll ;-) Super Blog. Also bis bald.

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