Indoor · Portrait

Eigene Fotos nachstellen?!

Während unseres Shooting erzählte ich Viki davon, dass ich schon länger die Idee hatte, eins der älteren Bilder von ihr noch einmal neu aufzunehmen. Sie fand die Idee cool, also haben wir damit einfach mal begonnen, nachdem wir die geplanten Fotos gemacht hatten. Dem Ablauf entlang will ich euch mal erzählen, wie wir versucht haben, das umzusetzen.

Schwarz-weiß Portrait einer jungen blonden Frau mit Brille. Sie hat beide Arme hinter dem Kopf verschränkt und schaut in die Kamera. Weiterlesen Eigene Fotos nachstellen?!

Indoor · Portrait

Viki und ihr jugendlicher Schatten

Insider als Überschirft sind doof, aber der musste einfach sein.

Schon oft habe ich Fotos gesehen, in der so eine ganz bestimmte Belichtung genutzt wurde. An der Wand war dann immer der harte Schatten der Person deutlich zu sehen. Oft waren es Frauen auf besagten Fotos, die als „cool“ und „hip“ und „jugendlich“ dargestellt waren. Ich hab keine Ahnung, wie man diesen Stil nennt, aber wollte ihn unbedingt auch mal ausprobieren. Genau so habe ich das Viki auch versucht, zu erklären, damit sie sich in so eine Rolle reinversetzen kann und daraus entstand dann von ihr „Whoo, ich hab einen jugendlichen Schatten!“ :D Ich habe mich auf der suche nach einem Beispielbild doof und dämlich gesucht und echt nichts gefunden. Ich habe die halt immer zufällig entdeckt und blöderweise nie gepinnt. Ich hoffe also meine obige Erklärung sowie meine eigenen Bilder, verdeutlichen genug, was ich meine. Wenn nicht, dann meldet es mir doch gern noch einmal zurück :D

Noch kurz erklärt, wie ich die Bilder aufgenommen habe: Ich hab indoor einen Studioblitz aufgestellt, ohne Softbox. Den habe ich recht frontal, aber noch leicht seitlich auf Viki gerichtet und dann ging’s auch schon los. Die Wand ist übrigens in meiner Küche, höhö.

 Viki

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DésisChallenge · Indoor · Portrait

Désis Challenge: Plastiktüte & Farbe

Hiiidyhow! Für mich war wieder Challenge-Zeit und durchgeführt habe ich das Shooting diesmal mit Chantale. Sie stand nicht das erste Mal vor meiner Kamera – ich habe sie einmal spontan abends vor unserer Haustür schon einmal für das 365-Tage-Projekt fotografiert und eine Teilnehmerin des Zitronen-Projekts ist sie auch. Sie hatte sich schon nach meinem letzten Aufruf gemeldet. Da musste ich ihr absagen, aber versicherte ihr, dass ich mir ihr das nächste sicher umsetzen könnte.

Als Dési die Objekte bekannt gegeben hat, hab ich Chantale also direkt Bescheid gesagt und brauchte etwa einen Tag für ne Idee. Bei dem Bild mit Franzi hatte ich erst die Bildidee und habe mir passend dazu Franzi ausgesucht. In diesem Fall stand zuerst fest, dass ich mit Chantale arbeiten würde und musste diesmal also andersrum denken – was ich aber als gute Übung für zukünftige Kundenshootings empfand. Die Idee, die mir dann kam passte sehr zu ihrem Typ und ganz besonders zu ihren Haaren.

Kommen wir zum Punkt: Ich hab sie gold angemalt und ihr eine Plastiktüte auf die Schultern gesetzt. Sie konnte sich übrigens kaum bewegen :D Weiterlesen Désis Challenge: Plastiktüte & Farbe

Indoor · persönlich · Portrait

Liebe Vergangenheits-Vanessa: Hast du eigentlich gekokst?

Bitte sagt mir, ihr kennt das auch: Ihr stöbert zwischendurch mal so durch euer Fotografen-Archiv, habt so 2-Jahre-alte Bilder dabei und WAS IST DAS? Wer hat DAS denn fotografiert? Ist das ein Making-Of? Oh Gott.

Ja. So gings mir vor ein paar Tagen als ich die Fotos von Anna angeschaut habe. Die retuschierten. Ich hab eins der Bilder neu bearbeitet und Anna auch direkt geschrieben, wie ich mich fühle :D. Die Gute hat mich verstanden und mir bestätigt, dass es ihr auch oft beim Vergleich zu früher so geht. Einen positiven Gedanken, den sie noch hinuzugefügt hat: man kann bei sowas immer sehen, dass man sich mittlerweile anscheinend verbessert und Fortschritte gemacht hat.

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retuschierte Version vom 24.11.2014

 

Beim Durschauen der Fotos konnte ich immerhin feststellen, dass meine Auswahl angemessen war. Ich entschied mich für Fotos, die ich auch heute ausgewählt hätte. Diese Tatsache hat mich schon mal ein wenig beruhigt :D. Man könnte meinen das obere Bild sei Out of Cam. Nun ja, ich muss euch enttäuschen. Das habe ich tatsächlich so abgegeben. Meine Güte. Das ist soooo flau und dunkel und grau und macht einfach nur depressiv.

Anna - reretouched
retuschierte Version vom 22.01.2017

Jetzt, da ich mir heute nochmal das Foto aus diesem Jahr angeschaut habe, ist mir direkt wieder etwas aufgefallen, dass ich hätte besser machen können. Darauf gehe ich jetzt mal nicht ein, um dem Post mal nicht den positiven Sinn zu nehmen :D. In meiner „Stil-Findung“ versuche ich aktuell, mit viel Kontrast und anschließender Verblassung zu arbeiten. Da mir durch die Verstärkung der dunklen Bereiche das Oberteil komplett absaufte, entschied ich mich einfach, das Bild entsprechend zuzuschneiden, haha. Daraus habe ich auch schon mal gelernt, dass, wenn ich den Stil beibehalten möchte, ich darauf achten muss, dass die Models helle Kleidung tragen.

Abschließend bin ich froh, erkennen zu können, dass ich mich fotografisch in der Entwicklung befinde und mit Zuversicht behaupten kann, dass ich heute schon einen besseren Blick habe als vor zwei Jahren. In diesem Post habe ich mir jetzt natürlich hauptsächlich die Retusche mal angesehen, am Ursprungsbild lässt sich ja wenig rütteln.

Für Kritik, Anregungen und weiteres zu diesen Bildern bin ich absolut offen! Liebsten Dank für’s Lesen. Haut rein!

Indoor · Studio

061016. Studioaufnahmen in Unterwäsche

Ich hasse es, mir Blogpost-Titel auszudenken. Wenn ich ein neues Shoot habe, nehme ich halt immer den Namen. Aber wenn ich Archivfotos bearbeite und zeige, will ich auch nicht immer das gleiche schreiben. Weil es in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung sicher besser ist, hab ich jetzt einfach versucht, etwas inhaltsrelevantes mit in den Titel zu stecken :D … irgendiwe klingt das aber ultra unauthentisch.

Egal jetzt.

 

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